Flammspritztechnik für besseren Korrosionsschutz
Der Korrosionsschutz ist mit einer der wichtigsten Bereiche bei der Flammspritztechnik.
Hierbei wird gemeinsam mit dem Kunden analysiert, welcher Beschichtungswerkstoff am Besten geeignet ist, die Korrosion im Endeinsatz zu reduzieren. Um den Korrosionsschutz zu gewährleisten, muss durch dieses Verfahren wirksam verhindert werden, dass z.B. ein chemischer Angriff auf das Endprodukt eintreten kann.
Für den Korrosionsschutz stehen uns unterschiedliche Flammspritztechniken zur Verfügung. Wir bieten Drahtflammspritzen, Pulverflammspritzen, Lichtbogenspritzen, HVOF und Plasmaspritzen an.
Wenn die Flammspritztechnik für die Oberflächenbehandlung nicht geeignet ist, führen wir zum Korrosionsschutz auch das Auftragsschweißen, die Hartverchromung und die PVD-Beschichtung aus.
Die Schichtstärken für den Korrosionsschutz sind in Abhängigkeit mit den einzelnen Beschichtungsverfahren:
- PVD -5µm
- Hartchrom 10µm-100µm
- Flammspritztechnik 50µm-5000µm
- Auftragsschweißen 2000µm-10000µm
Für den Korrosionsschutz kann eine "weiche Beschichtung" mit Aluminium, Bronze oder Kupfer eingesetzt werden. Für "harte Beschichtungen" im Korrosionsschutz sind die Beschichtungsmöglichkeiten durch die Flammspritztechnik deutlich höher. Hierbei kommen Molybdän, Chrom-Stahl, Hartmetallbeschichtung wie WC/Co, WC/Ni, WC/Co/Cr, CrCNiCr, Keramikbeschichtungen wie Alumiumoxid, Chromoxid oder Zirkonoxid zum Einsatz.
Beim Auftragsschweißen arbeiten wir mit Stelliten und Wolframcarbid, PVD-Beschichtungen sind Hartmetallbeschichtungen auf Basis Chromnitrid und Titannitrid. Das beschichtete Produkt muß wegen der Schweißzusatzwerkstoffe genau kontrolliert werden. In der Galvanik kann Schwarzchrom, Blauchrom, Verzinken und Verzinnen eingesetzt werden.
Wichtig ist beim Korrosionsschutz, das sämtliche Beschichtungen auf mögliche Kapillarwirkung berücksichtigt werden müssen. PVD und Hartchrombeschichtungen können zu dünn sein.
Beschichtungen durch die Flammspritztechnik müssen versiegelt werden, hierbei stellt das Pulverflammspritzen mit nachträglichem Einschmelzen eine Besonderheit dar, weil diese Schichten aufgrund des Sinterprozesses gasdicht sind ( siehe www.pulverflammspritzen.com ).